Prepare alpha 11 with online diagnostics

This commit is contained in:
Emporex committed 2026-10-10 20:17:39 +02:00
1 parent d53467baf2
commit 4d9e6d9185
14 files changed
+550 -77

No files matched your search

+2 -2
View File
@@ -66,8 +66,8 @@ Die öffentliche Freischaltung ist abgeschlossen: Der autoritative DNS-Eintrag `
Der Onlinetest prüft zwei Gastanmeldungen, Änderung und Ablehnung von Spielernamen, die Löschung eines eigens erzeugten Wegwerf-Testkontos, RPC, Ergebnisannahme, Ranglistenabruf, zwei WebSocket-Verbindungen, schnelles Matchmaking, die Bereit-Lobby, autoritative Spielzustände sowie Erstellen, Verlassen und Wiederbeitreten eines privaten Raums per Code.
Bei einem stockenden Onlinespiel schreibt der Client alle zehn Sekunden eine Zeile `ONLINE DIAG` ins Godot-Protokoll: Anzahl und maximale Lücke der Zustandspakete, Lücken über 500 ms, größte Paketgröße, maximale JSON-Lese- und Zustandsanwendungszeit. Zusätzliche Zeilen melden Bildaussetzer über 200 ms und WebSocket-Abbruch/Wiederverbindung. Eine große Paketlücke bei normaler Bildrate deutet auf Übertragung oder Server hin; eine lange Bildlücke ohne Paketlücke eher auf den Client. Für eine Fehlermeldung möglichst die Zeilen direkt vor und nach dem Hänger sichern; Spielerkennungen und Zugangsdaten werden darin nicht ausgegeben.
Bei einem stockenden Onlinespiel schreibt der Client jetzt einen fortlaufenden Diagnosebericht pro Partie. Im Online-Pausemenü kann der Bericht mit **DIAGNOSE KOPIEREN** vollständig in die Zwischenablage kopiert werden. Er enthält Zehn-Sekunden-Werte und einzelne Hänger-/Verbindungsereignisse, aber keine Spielernamen, Raumcodes oder Kontenkennungen. Für Ablauf und Auswertung auf zwei PCs siehe [ONLINE_DIAGNOSE.md](ONLINE_DIAGNOSE.md).
Der Client fasst bei Rückstau maximal fünf eingetroffene Spielstände zusammen: Nur der neueste Zustand wird angewendet, die Schusseffekte dieser wenigen Pakete bleiben erhalten. Ältere, verworfene Zustände sind nur noch historische Zwischenbilder. `coalesced` in `ONLINE DIAG` zählt die dabei übersprungenen Zustände. Weg- und Baufeldgeometrie wird nur beim Karten- bzw. Arenenwechsel neu berechnet. Der lokale Snapshot-Test prüft außerdem, dass Geschosse nach einem langen Bildaussetzer ihr Ziel erreichen und verschwinden.
Der Client fasst bei Rückstau maximal fünf eingetroffene Spielstände zusammen: Nur der neueste Zustand wird angewendet, die Schusseffekte dieser wenigen Pakete bleiben erhalten. Ältere, verworfene Zustände sind nur noch historische Zwischenbilder. `coalesced` und `queue_dropped` im Diagnosebericht trennen zusammengefasste von wegen voller Warteschlange verworfenen Zuständen. Weg- und Baufeldgeometrie wird nur beim Karten- bzw. Arenenwechsel neu berechnet. Der lokale Snapshot-Test prüft außerdem, dass Geschosse nach einem langen Bildaussetzer ihr Ziel erreichen und verschwinden.
Der Server meldet mit `ONLINE DIAG tick_gap_ms` verspätete Match-Ticks über 250 ms und mit `ONLINE DIAG loop_ms` eine Verarbeitung über 70 ms. Die Meldungen enthalten nur Ticknummer und Objektanzahl. Wenn beim Client Paketlücken auftreten, aber zur gleichen Zeit keine Tick- oder Loop-Warnung auf dem Server, liegt die Suche als Nächstes bei WebSocket-Verbindung und Reverse Proxy.